CBG – Ein Phytocannabinoid mit besonderem Potential


In dieser mehrteiligen Reihe von Blogbeiträgen möchten wir uns einem Cannabinoid widmen, welches den meisten von uns gar nicht oder nur beiläufig bekannt ist.

Es handelt sich hierbei um CGB (Cannabigerol), ein Phytocannabinoid, welches erstmals 1964 von einer Forschergruppe entdeckt und isoliert wurde. Phytocannabinoide sind Cannabinoide, welche nicht durch das körpereigene Endocannabinoid System produziert werden und bisher auch chemisch nicht synthetisiert werden.

Obwohl CBG lange Zeit als untergeordnetes Cannabinoid eingestuft wurde, hat es in der Hanfpflanze eine bedeutende Rolle. CBG liegt in Hanfpflanzen in Form von Cannabigerolsäure (CBGA) vor und dient als Grundlage für die drei Hauptgruppen von Cannabinoiden, wozu Tetrahydrocannabinolsäure (https://www.royalqueenseeds.de/blog-thca-und-thc-was-ist-der-unterschied-n268"), Cannabidiolsäure (CBDA) und Cannabichromensäure (CBCA) gehören.

Durch die lange Zeit der Stigmatisierung der Hanfpflanze schenkte man CBG leider wie vielen anderen potentiell gesundheitsfördernden Inhaltstoffen nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient. Mittlerweile weiß man wie wichtig dieses Phytocannabinoid für Prozesse innerhalb der Hanfpflanze ist, und welch großes medizinisches Potential es im Rahmen der Einnahme als Nahrungsergänzungsmittel aufweist.

Erst spät wurden Studien begonnen, die sich explizit mit CBG und dessen möglichen pharmakologischen Eigenschaften befassten. Bei diesen fand man jedoch sehr schnell heraus, das CBG, ähnlich dem CBD, als Nahrungsergänzungsmittel eine Vielzahl von positiven Eigenschaften besitzt.

Die Forschung belegt, dass CBG bei zahlreichen Krankheiten und Störungen eine wichtige Rolle spielen kann. So zum Beispiel, das CBG die CB1 Rezeptoren unseres Endocannabinoidsystems aktiviert und somit Einfluss auf das zentrale Nervensystem hat.

Desweiteren stellte man fest, dass CBG auch am CB2 Rezeptor andockt. Den genauen Ablauf dieses Wirkmechanismus konnte man bisher allerdings nicht vollends entschlüsseln.

Jedoch entdeckte man, dass CBG neurogene Eigenschaften mitbringt, wodurch es sich als eine der sehr seltenen Chemikalien erweist, die das Wachstum neuer Gehirnzellen stimulieren können. Alleine dieser Fakt macht CBG zu einem in der Zukunft wohl wichtigsten nicht psychoaktiven Cannabinoid der Hanfpflanze.

 

Desweiteren wurde festgestellt, dass CBG einen Effekt auf den 5HT1-Rezeptor ausübt. Dieser Rezeptor ist bei der Regelung der Serotoninfreisetzung unterstützend tätig. Weiterhin hat CBG Einfluß auf den Adrenozeptor, der die Wirkungen von Adrenalin und Noradrenalin im gesamten Zentralnervensystem steuert und somit mitverantwortlich für das allgemeine Wohlbefinden ist.

Die Cannabinoidgruppe des Cannabigeroltyps besteht aus sieben verwandten Molekülen, einschließlich des CBG. Neben CBG und CBGA umfasst die CBG-Gruppe noch das Cannabigerovarin (CBGV), die Cannabinerolsäure A (CBNA), die Cannabigerovarinsäure A (CBNVA) und die Monomethylester von CBG und CBGA, nämlich CBGM und CBGAM.

Wie man also unschwer erkennen kann, handelt es sich bei CBG um eine höchst interessante Substanz, die ebenso wie CBD keine psychoaktiven Eigenschaften aufweist, aber dennoch bei vielen Erkrankungen Abhilfe oder gar Heilung verschaffen kann.

Auf die Erkrankungen im Einzelnen, sowie die bisher bezüglich CBG durchgeführten Studien und deren Ergebnisse werden wir  in unserem nächsten Blogbeitrag eingehen. Es lohnt sich also dieses Thema weiter zu verfolgen, denn auch wenn CBG wie Anfangs schon erwähnt noch relativ unbekannt ist, zeigt es ein enormes medizinisches Potential bei einer Vielzahl von Erkrankungen.

 

Nicht ohne Grund führen wir im Green Mile Store bereits CBG Öl, welches sich bisher genau wie CBD als sehr effektiv im Rahmen der Nahrungsergänzung erwiesen hat.

Autor: Sascha Hahn