Ein Phytocannabinoid mit besonderem Potential III


Der abschließende Teil der Blogartikel Reihe

Heute befassen wir uns mit dem abschließenden Teil unserer Blogartikel Reihecbg_öl_oil_cannabinoid_cannabis_mct_saarbrücken_luxembourg rund um das Cannabinoid CBG (Cannabigerol). Wir möchten die positiven Eigenschaften noch einmal Revue passieren lassen, sowie darauf eingehen, welche Vorteile insbesondere die gemeinsame Verwendung von CBD (Cannabidiol) und CBG (Cannabigerol) bietet.

Wie in den ersten beiden Teilen schon ausführlich geschildert, zeichnet sich CBG durch eine Vielzahl von bisher erforschten Eigenschaften aus:

  • CBG reguliert die CB1 und CB2 Rezeptoren und hilft so unser Endocannabinoid System im Gleichgewicht zu halten.
  • CBG ist in der Lage das Wachstum neuer Hirnzellen anzuregen. Eine Eigenschaft, welche nur sehr wenige Stoffe besitzen.
  • CBG beeinflusst den Serotonin, Dopamin und Noradrenalin Haushalt und kann dadurch zu einer ausgeglichenen Stimmung beitragen.
  • CBG weist antimykotische Wirkungen auf und ist somit hilfreich und effektiv bei Pilzerkrankungen
  • Der Forscher Ethan B. Russo konnte in Studien des Weiteren schmerzstillende und antidepressive Eigenschaften nachweisen.
  • CBG zeigte in ersten Studien vielversprechende Ergebnisse bei der Bekämpfung von multiresistenten Krankenhauskeimen.
  • CBG sorgt für Muskelentspannung und vermindert Ängste, was durch seinen positiven Einfluss auf das körpereigene GABA System bedingt ist.
  • Eine Studie an Mäusen offenbarte neuroprotektive Eigenschaften bei der Erkrankung an Chorea Huntington.
  • Durch seine entzündungshemmenden, antimykotischen und antibakteriellen Eigenschaften ist es in der Lage unser Immunsystem zu stärken.
  • CBG kann bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis beachtliche Erfolge erzielen
  • Italienische Forscher führten im Jahr 2018 in ihrer Arbeit aus, dass Entzündungen und oxidativer Stress bei neurodegenerativen Erkrankungen einschließlich Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose eine zentrale Rolle spielen. GBG beugt oxidativem Stress vor und zeigt beachtliche neuroprotektive Eigenschaften.
  • Israelische Forscher haben im Rahmen ihrer Studie die Wirkung von Cannabisextrakten auf Darmkrebszellen und adenomatöse Polypen untersucht. Hier zeigte sich, dass vor allem CBG einen Zellstillstand bei Darmkrebszellen und einen apoptotischen Zelltod verursachte.

CBG und der Entourage-Effekt

Als Entourage Effekt ist gemeinhin das Zusammenspiel unterschiedlicher Bestandteile der Hanfpflanze bekannt. Dazu zählen neben Cannabinoiden auch Terpene und Flavanoide. Zusammen interagieren diese Stoffe und verstärken so gegenseitig ihre positiven Effekte auf unseren Körper. Aus diesem Grund sollte man auch stets ein Vollspktrum CBD Öl gegenüber einem „Kristall-Öl“, welches lediglich CBD beinhaltet, bevorzugen.

Nur so kann man die volle Kraft, sowie die gesundheitsfördernden Eigenschaften der vielen Inhaltstoffe des Hanf vollumfänglich ausschöpfen. In Verbindung mit einem hochwertigen Trägeröl, wie dem MCT-Öl, wird eine verbesserte Bio-Verfügbarkeit gewährleistet. So gelangen wesentlich größere Mengen dieser wichtigen Inhaltstoffe in den Blutkreislauf, als bei Verwendung von in diesem Fall weniger geeigneten Ölen wie Kürbiskernöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl oder auchcbd_öl_oil_cannabis_hanf_luxembourg_saarland_saarbrücken_saar Hanföl.

Führende Wissenschaftler vermuten zum jetzigen Zeitpunkt, das CBG eine sehr bedeutende Rolle beim Entstehen des Entourage Effekt spielt. Insbesondere in Kombination mit CBD zeigt es erstaunliche Eigenschaften, wie man anhand von vielen Nutzerberichten im Internet erfahren kann. Uns war schon vor geraumer Zeit bewusst, dass CBG in naher Zukunft auf reges Interesse stoßen wird, weswegen wir diese Artikelreihe begannen. Mittlerweile ist CBG in fast allen Online Communitys mit dem Schwerpunkt CBD Teil regelmäßiger Diskussionen.


Obwohl es zu dieser Thematik bisher noch keine vollständig ausgewerteten Studien gibt, berichten viele CBG Nutzer von einem deutlich erholsameren und verbesserten Schlaf. Es ist also davon auszugehen, dass CBG ähnlich wie auch CBD schlaffördernde Eigenschaften in sich birgt. Viele Nutzer kombinieren es mit CBD Öl für eine möglichst effiziente Nahrungsergänzung und erreichen dadurch neben einem hervorragenden Schlaf auch weitere ausgeprägte positive Aspekte, wie zum Beispiel ein starkes und gesundes Immunsystem.

Diese Besonderheit wird durch folgendes untermauert:

In einer Studie aus dem Jahr 2008 zeigte sich, dass Extrakte aus den Cannabinoiden Cannabigerol, Cannabidiol, Cannabichrome und Cannabinol in Bakterienkulturen von MRSA-Stämmen eine ähnliche Wirkung zeigten wie Antibiotika. Die Forscher führten aus, dass die Abtötungswirkung des Extraktes mindestens genauso effektiv war wie ein Antibiotikum. Dies begründete man anhand dessen, dass die Hanfpflanze eine eigene Verteidigungswirkung gegenüber Bakterien entwickelt hat. Die in Ihr enthaltenen Cannabinoide teilen diese Eigenschaften. Allerdings ist der genaue Mechanismus noch nicht komplett entschlüsselt.

Zusammenfassung

Wie sich bei genauerer Betrachtung der Thematik also unschwer erkennen lässt, wird CBG in Zukunft mehr Aufmerksamkeit und Interesse erlangen. Sowohl bei Nutzern von natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln, als auch bei Forschern mit entsprechendem Fachwissen. Was dies angeht sind wir guter Dinge, und freuen uns darüber, hier auf unserem Blog frühzeitig das große Potential dieses bemerkenswerten Cannabinoids thematisiert zu haben.

CBG stellt neben CBD ein weiteres Cannabinoid dar, welches ohne zu berauschen eine beachtliche Reihe an postiven Effekten auf unser Wohlbefinden, sowie unsere mentale und physische Gesundheit haben kann.

Selbstverständlich werden wir die Cannabigerol Forschung weiter aufmerksam verfolgen und bei neuen Studien und Erkenntnissen entsprechende Artikel hier auf unserem Blog publizieren.


Quellen:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25269802
  2. https://link.springer.com/article/10.1007/BF02976895
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25252936
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22971837
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29992185
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6073490/
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4322067/

 

Autor: Sascha Hahn